Tipps zu Kauf und Pflege von Trauringen

In der Vorbereitung der Hochzeit macht das am meisten Spaß: das Aussuchen der Eheringe. Sie sollen schmücken und gleichzeitig die Liebe zweier Menschen nach außen symbolisieren.

Die Wahl der Farbe sollte dabei weniger nach modischen Gesichtspunkten gefällt werden. Wichtig ist vielmehr, welcher Farbton am besten zur Haut passt: Weiß – also Platin oder Weißgold -, Gelb in verschiedenen Schattierungen von 14-karätiger bis hin zu Feingold oder Farbtöne wie Rose– oder Rotgold. Natürlich gibt es auch Ringe, in denen sich die verschiedensten Farben treffen. Eine Rolle sollte bei der Auswahl auch spielen, welchen Schmuck man zum Ehering tragen möchte. Besitzt man überwiegend Goldschmuck, so sollte auch der Ehering aus Gold sein. Kann sich der Partner mit dieser Farbe nicht anfreunden, dann gibt es die heute durchaus übliche Möglichkeit, zwei Ringe im gleichen Design aber in verschiedenen Farben– also zum Beispiel einen in Gold, den anderen in Platin – als Ehering auszusuchen.

Wünscht sich die Frau einen eher schmuckbetonten Ring, so kann sie einen Ehering mit Diamanten wählen, während Ihr Partner die schlichte Version ohne Stein trägt.

Gedanken sollten Sie sich auch über die Legierung der Trauringe machen. Wir empfehlen Ihnen 18-karätiges, also 750/- Gold – sollen die Eheringe doch Ringe fürs Leben sein. Wesentlich härter ist Platin, das in der Regel mit einem Reinheitsgehalt von 950/- verarbeitet wird. Dennoch wird auch Platin mit der Zeit Tragespuren aufweisen.

Dies sind jedoch Merkmale, durch die ein Ring seinen persönlichen Charakter erhält. Wir raten deshalb auch davon ab, einen mattierten Ring, der durch das Tragen eine glänzende Oberfläche erhält, immer wieder mattieren zu lassen. Wer auf das matte Äußere seines Schmucks jedoch nicht verzichten möchte, der kann diesen Effekt auch selbst auffrischen – mit einem rauen Schwamm oder feiner Schmirgelwolle.

 

Allergisch auf Metalle?

Immer mehr Menschen haben Allergien– ein Thema, das auch beim Aussuchen der Trauringe bedacht werden soll. Denn der Körper kann sogar auf Metalle allergisch reagieren. Ursache dafür ist, dass sich beim Tragen eines Schmuckstücks winzig kleine Metallpartikel lösen und in der Haut festsetzen. Auf diese Partikelchen kann das Immunsystem krankhaft antworten zum Beispiel mit Rötungen. Am häufigsten ist die Nickel-Alergie, doch können sogar Gold, Silber und Platin Hautirritationen auslösen. Was jedoch sehr selten ist. Wie lässt sich das vermeiden? Der gewählte Schmuck sollte keine Metalle enthalten, gegen die eine Sensibilität besteht.

Daneben gibt es weitere Faktoren, die Lösung von Legierungen fördern können und die man bei Überempfindlichkeiten vermeiden sollte. So wirkt zum Beispiel das Baden im salzigen Meerwasser metalllösend auf Schmuck. Auch das Tragen beim Duschen oder Putzen kann das Eintreten von freigesetzten Metallionen durch die Haut erleichtern.

 

 

 

 

 

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